Filme von Manoel de Oliveira

Der portugiesische Filmemacher hat die Filmgeschichte seines Landes und des europäischen Autorenkinos über Dekaden mitgeprägt. Am 2. April 2025 jährt sich sein Todestag zum 10. Mal. Die arte-Mediathek ehrt ihn zu dem Anlass mit einer kleinen Filmreihe aus fünf Spielfilmen und einem dokumentarischen Porträt.

Leders Journal (38): Wahlkampf im Fernsehen

In den Wochen vor der Bundestagswahl am 23. Februar widmeten sich die deutschen Fernsehsender mit großer Ausführlichkeit den Kandidaten der wichtigen Parteien. Neben den üblichen „Duellen“ mit wenig Erkenntniswert liefen im Ersten auch mehrere Dokumentarfilme, die den Politikern näherzukommen versuchten. Diese Filme erlaubten aufschlussreiche Einblicke, offenbarten aber auch ein grundsätzliches Problem von Formaten ohne inhaltliche Vertiefung.

Von Dietrich Leder


Neuer Kinotipp: „Flow“

Die Jury der Katholischen Filmkritik hat den „Oscar“-prämierten Animationsfilm „Flow“ des lettischen Filmemachers Gints Zilbalodis zum neuen Kinotipp gekürt. Das bildgewaltige Werk verzichtet auf Sprache und erzählt von einer Katze, die sich in einer alles überschwemmenden Flut zusammen mit anderen Tieren per Segelboot zu retten versucht.

Neuer Kinotipp: „Heldin“

Die Jury der Katholischen Filmkritik hat Drama „Heldin“ von Petra Volpe zum neuen Kinotipp gekürt. Leonie Benesch spielt eine Krankenpflegerin, die ihre Spätschicht in der vollbelegten Bettenstation einer chirurgischen Abteilung antritt und immer mehr an ihre Grenzen stößt.


Zum Streamen: Filmkollektion zum Weltfrauentag

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März präsentiert filmfriend, der Streamingdienst der Bibliotheken, eine Auswahl an Spiel- und Dokumentarfilmen rund um Frauen, ihre Belange und ihren Kampf um Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung.


Hommage an Columbia Pictures in Berlin

Zum 100. Gründungstag des Hollywood-Studios Columbia Pictures zeigte das Filmfestival Locarno 2024 eine Retrospektive unter dem Titel „The Lady with the Torch“. Teile davon sind 2025 auch in mehreren deutschen Städten zu sehen. Den Anfang macht das Berliner Arsenal-Kino, das in Kooperation mit dem Zeughaus-Kino im März 18 Filme aus der Ära des Studiobosses Harry Cohn zeigt, die den Ruf der Columbia begründeten.

Neuer Kinotipp: „Bird“

Die Jury der Katholischen Filmkritik hat das Jugenddrama „Bird“ von Andrea Arnold zum neuen Kinotipp gewählt. Darin geht es um eine Heranwachsende, die in prekären Verhältnissen in Ostengland aufwächst und nach einem eigenen Weg ins Leben sucht. Der zwischen Sozialrealismus und sinnlicher Poesie changierende Film besticht durch seine genauen Charakterbeobachtungen und eine authentische Zeichnung des Milieus.


Deutsche Filmbranche regelt Umgang mit KI

Während in den USA der Streit um den Einsatz von KI bei dem Film „Der Brutalist“ zu erheblichen Zerwürfnissen geführt hat, ist in Deutschland eine erste rechtsverbindliche Regelung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Filmbereich gelungen. In einem Tarifvertragen haben sich die Schauspielergewerkschaft und die Produzentenallianz auf ein Verfahren geeinigt, das beiden Seiten viele Möglichkeiten einräumt.

Von Chris Schinke


Preis der deutschen Filmkritik für „Verbrannte Erde“

Die deutschen Filmkritiker:innen haben „Verbrannte Erde“ von Thomas Arslan als besten Film des Jahres 2024 gekürt. Bei der festlichen Gala zur Verleihung der Preise in der Akademie der Künste ehrten die Kritiker insgesamt 12 verschiedene Filme und ihre Macher. Mit dem Ehrenpreis des Kritikerverbandes wurde Klaus Eder für seine jahrzehntelangen Verdienste um die FIPRESCI ausgezeichnet.


Neugründung: AG Unikinos

Ein Dutzend der in vielen Städten aktiven Unikinos haben sich innerhalb des Bundesverbandes Kommunale Kinos zu einer AG zusammengeschlossen. Damit wollen sich die ehrenamtlichen Clubs untereinander vernetzen und ihre Erfahrungen austauschen. Auch politische Forderungen lassen sich so besser vertreten.