Kino ist Fiktion,
Übersteigerung, pure Fantasie. Davon ist der französische Regisseur und
Schauspieler Gilles Lellouche überzeugt, weshalb er in seinem Werken aufs
Imaginäre setzt. Doch ohne in eine pure Traumwelt abzugleiten, die nur Frust
und Enttäuschung hinlassen würde. Dazu gehört dann auch ein schlüssiges Finale,
das nicht zu düster ausfallen darf. In „Beating Hearts“ (jetzt im Kino) löst er
das in einer energetischen Liebesballade im Gangstermilieu ein.
Das Gespräch führte Jörg
Taszman
Jörg Taszman | 23.03.2025