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Japanische Truppen haben in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre nahezu alle Nachbarstaaten unterjocht. Am 9.12.1937 nehmen sie die chinesische Hauptstadt Nanjing ein, richten ein Massaker an und errichten ein Terrorregime, das seine Macht in Exekutionen und Massenvergewaltigungen demonstriert. Ausländische Geschäftsleute, unter ihnen John Rabe, richten eine Schutzzone ein, können aber die Massenmorde nicht verhindern. Effektvolles, aber nie spekulatives Doku-Drama, das eine der leidvollsten Kriegsgeschichten im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs aufgreift und eindrucksvoll darstellt, wie tief die Ressentiments der Chinesen gegenüber dem japanischen Nachbarn auch heute noch sitzen. Die eindrucksvollen Schwarz-weiß-Bilder und der nüchterne Tonfall geben dem Film einen dokumentarischen Anstrich und intensivieren den Eindruck.
- Ab 16.