Ein visionärer Ingenieur entwickelt einen gigantischen Bagger, der gewaltige Mengen von Braunkohle in kürzester Zeit fördern kann, stellt das Projekt aber auf Bitten einer Jugendfreundin zurück, um es wenig später aus Karrieredenken erneut in Angriff zu nehmen. Doch der Preis dafür ist hoch: Bei einer Sprengung kommt die Freundin ums Lebens. Einer der letzten deutschen Stummfilme, der nahezu prophetisch von einer großflächigen Umweltzerstörung und ihren Auswirkungen auf die Menschen handelt. Die Mischung aus Industriefilm und Melodram spielt im sächsischen Tagebaugebiet und bezieht die imposante Kulisse der Leuna-Werke eindrucksvoll in seine Handlung ein. Die ursprüngliche Musik, eine Partitur des Schönberg-Schülers Walter Gronostays, wurde von Bernd Thewes neu eingerichtet und eingespielt.
- Sehenswert ab 16.
Sprengbagger 1010
- | Deutschland 1929 | 88 Minuten
Regie: Carl Ludwig Achaz-Duisberg
Kommentieren
Filmdaten
- Produktionsland
- Deutschland
- Produktionsjahr
- 1929
- Produktionsfirma
- Terra Film
- Regie
- Carl Ludwig Achaz-Duisberg
- Buch
- Carl Ludwig Achaz-Duisberg
- Kamera
- Helmar Lerski · Artur von Schwertführer · Hugo von Kaweczynski
- Musik
- Walter Gronostay · Bernd Thewes
- Darsteller
- Heinrich George (Direktor March) · Viola Garden (Olga Lossen, Direktionsassistentin) · Iwan Kowal-Samborski (Karl Hartmann, Ingenieur) · Gertrud Arnold (die alte Hartmann) · Ilse Stobrawa (Camilla von Einerm, Gutsbesitzerin)
- Länge
- 88 Minuten
- Kinostart
- -
- Pädagogische Empfehlung
- - Sehenswert ab 16.
- Externe Links
- IMDb | TMDB