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Der gehetzte Sänger Zazie kehrt der Öffentlichkeit den Rücken und zieht in eine schäbige Hafengegend Tokyos, um dort Ruhe zum Nachdenken zu finden. Mit einer Videokamera durchforscht er seine Umgebung, entdeckt dann sein eigenes Gesicht und hält nach zögerlichen Anfängen beredte Zwiesprache. Freunde, die ihn aus seiner Isolation reißen wollen, weist er zurück; nur eine verständige Kunststudentin kann zu ihm vordringen. Experimenteller Spielfilm, der unterschiedliche Filmformen mischt und Spielsequenzen in dokumentarisches Material integriert; die verschiedenen Ebenen verdichten sich zum Porträt eines Verweigerers in einer leistungsorientierten Gesellschaft. (O.m.d.U.)