Michael Töteberg

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Ein Sündenfall: G.W. Pabst und der Nationalsozialismus

Der Roman „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann hat den österreichischen Regisseur G.W. Pabst jüngst wieder ins Gedächtnis gerufen. In der Weimarer Republik war er einer der wichtigsten Filmemacher. Im Ausland hatte er jedoch weniger Erfolg und kehrte 1939 nach Deutschland zurück. Pabst schwieg zeitlebens über die Umstände seines Arrangements mit den NS-Machthabern. Eine Recherche in Archiven belegt jedoch, welche taktischen Manöver und Kompromisse der Rückkehrer einzugehen bereit war.

Von Michael Töteberg

Kann man Hitler verfilmen?

Oliver Hirschbiegels NS-Drama "Der Untergang" wirkt über weite Strecken wie ein Remake des Films "Der letzte Akt" von G.W. Pabst. Das hat auch damit zu tun, dass beide Filme auf derselben Quelle basieren: den Erinnerungen von Traudl Junge. Doch Pabsts Film ist in Vergessenheit geraten. Selbst umfangreiche Filmgeschichten wissen nichts von ihm.

Von Michael Töteberg