Der Roman „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann hat den
österreichischen Regisseur G.W. Pabst jüngst wieder ins Gedächtnis gerufen. In der
Weimarer Republik war er einer der wichtigsten Filmemacher. Im Ausland hatte er
jedoch weniger Erfolg und kehrte 1939 nach Deutschland zurück. Pabst schwieg zeitlebens
über die Umstände seines Arrangements mit den NS-Machthabern. Eine Recherche in
Archiven belegt jedoch, welche taktischen Manöver und Kompromisse der
Rückkehrer einzugehen bereit war.
Von Michael
Töteberg
Michael Töteberg | 26.06.2024