Kathrin Häger

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Chris O'Dowd: Ein Porträt

Die Rolle des tolpatschigen Nerds oder Kumpel-Typs mit Dreitagebart hat der irische Schauspieler Chris O’Dowd in den letzten zehn Jahren zu seinem Markenzeichen gemacht. Während er immer mal wieder aus dem Rollen-Stereotyp ausbrechen konnte, glänzt er aktuell in „Juliet, Naked“ als Vollblut-Fan mit Tunnelblick auf seinen Spleen, einen seit langem abgetauchten Rocksänger.

Ein Porträt von Kathrin Häger

Kontroverses TV-Event: "Three Girls"

Eine britische Miniserie, die am 14. Juni bei arte gezeigt wird, greift den Missbrauchs-Skandal von Rochdale auf: Mehrere Mädchen wurden von einer Gruppe pakistanisch-stämmiger Männer über einen längeren Zeitraum hin sexuell missbraucht; die Behörden kehrten den Fall lange unter den Teppich. In Großbritannien sorgten sowohl der Kriminalfall als auch die Serie für heftige Kontroversen.

Die Bildgewaltige

Sie ist es, die den aktuellen Marvel-Blockbuster „Black Panther“ so gut aussehen lässt: die US-Kamerafrau Rachel Morrison. Bei der „Oscar“-Verleihung am Sonntag, 4. März, könnte sie die erste Frau in der Geschichte der Academy Awards sein, die für ihre Bildgestaltung mit der Trophäe ausgezeichnet wird. Nominiert ist sie für das Drama „Mudbound“.

Suchbewegungen

Heimisches im Deutschen Wettbewerb und beim NRW-Wettbewerb: Bei den 64. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen überzeugten zahlreiche deutsche Beiträge mit Studien zu Identität und Heimat in Zeiten von Turbokapitalismus, Re-Nationalisierung und Umweltzerstörung.

Neue Rollenbilder

Die Reflexion des #MeToo-Aufschreis prägte am Wochenende nicht nur die Verleihung des Deutschen Filmpreises, sondern auch das Frauenfilmfestival, das am 29. April in Köln zu Ende ging. Dabei waren in vielen Filmen Frauenfiguren zu sehen, die weniger gegen konkrete Missbrauchssituationen ankämpfen als vielmehr gegen einschränkende gesellschaftliche Erwartungshorizonte. Und es ging darum, Frauen jenseits der Opferrolle zu feiern.

Adrenalin-Kino

Im wahren Leben versuchen wir sie tunlichst zu vermeiden, im Kino lieben wir sie: die Stress-Reize, die den Blutdruck in die Höhe treiben, schweißnasse Hände bescheren und einem den Atem stocken lassen. Ein spannendes Sujet allein reicht dafür aber nicht. Die besten Adrenalin-Filme sind vor allem formale Kunststücke, deren Regisseure darin brillieren, mit filmischen Erzählmitteln unseren Gefühlshaushalt zu manipulieren.

#WeToo!

Es geht um viel mehr als um die Frage, welche Schauspielerin sich in welcher Aufmachung auf dem roten Teppich präsentiert. Die Diskussion der Missstände, die im Zuge der #MeToo-Debatte über die Positionen von Frauen im Filmgeschäft aufgekommen ist, prägte die 68. „Berlinale“.