Im Rahmen des 41. Filmfest
München wurde zum zwölften Mal der Fritz-Gerlich-Preis verliehen. Der Filmpreis,
der an den von den Nazis ermordeten Journalisten Fritz Gerlich erinnert, geht
2024 an das Drama „Tatami“. Das israelisch-iranische Regie-Duo Guy Nattiv und
Zar Amir erzählt darin von einer Judoka aus dem Iran, die bei der
Weltmeisterschaft von Funktionären unter Druck gesetzt wird und sich zu einer
Gewissensentscheidung gezwungen sieht.
Das Drama „Tatami“
ist mit dem Fritz-Gerlich-Preis 2024 ausgezeichnet worden. Die Ehrung für das
Regie-Duo, den Israeli Guy Nattiv und die Iranerin Zar Amir,
wurde in München von Kardinal Reinhard Marx vergeben. Der im Rahmen des
Filmfest München verliehene Preis erinnert an den katholischen Journalisten Fritz Gerlich (1883-1934). Gerlich positionierte sich Anfang der 1930er-Jahre
als Herausgeber der Wochenzeitung „Der gerade Weg“ gegen den
Nationalsozialismus, wurde 1933 verhaftet und am 30. Juni 1934 im Konzen