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Einem zu lebenslanger Haft verurteilten Sträfling gelingt die Flucht. Er findet Unterschlupf in einem verlassenen Waldhaus, wo er auf eine junge Frau trifft, die nach einem Autounfall dort ebenfalls Zuflucht sucht. Die musischen Begabungen der beiden, sie eine passionierte Cellistin, er ein in der Haft gereifter Lyriker, lassen sie zueinander finden, während ein sadistischer Gefangenenaufseher die Verfolgung des Entflohenen organisiert. Zwar bemüht sich der Film um psychologische Differenzierung in der Charakterisierung seiner Hauptdarsteller, doch durch ein fadenscheiniges Drehbuch und die Fehlbesetzung der männlichen Hauptrolle werden diese Bemühungen zunichte gemacht. Auch die manirierte Kameraarbeit trägt wenig zum Gelingen des Films bei. (Alternativtitel: "Escape - Flucht ohne Ausweg")