Der fiktionale Biograph
Filmemacher Adrian Goiginger befasst sich seit seinem preisgekrönten Debüt „Die beste aller Welten“ (2017) mit Stoffen, die in der Wirklichkeit verankert sind. Dabei gibt Goiginger gerade den Schattenseiten und Randbereichen menschlicher Existenz Raum– wie in seinem jüngsten Film „Vier minus drei“, dessen Hauptfigur einen schrecklichen Verlust verarbeiten muss. Auch hier spürt man, was dem Regisseur besonders am Herzen liegt: filmische Wahrhaftigkeit.
Von Susanne Gietl