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Seit den 1980er-Jahren bestimmt die Logik der Finanzmärkte viele Teile des öffentlichen Lebens. In den USA wurde auch das Filmbusiness zur Bühne für knallharte Investoren, die vor allem an risikoarmer Gewinnmaximierung interessiert sind, weniger an unkalkulierbarer Kunst und Kultur. Aber auch finanzstarke Steigbügelhalter machthungriger Politiker tummeln sich in Hollywood. In der Studie „Derivative Media“ zeichnet Andrew deWaard diese Entwicklung nach und enthüllt die Mechanik hinter Blockbustern, Franchises, Spin-Offs und Expanded Universes.
Von Jörg Marsilius