Im Aufbruch
Das ungarische Kino steht nach dem Ende der Fidesz-Ära vor grundlegenden Reformen. Einen Tag nach Viktor Orbán trat auch Csaba Kaél zurück, der Leiter des Nationalen Filminstituts. Damit ist der Weg frei für eine Neuausrichtung der ungarischen Filmförderung. Vor allem das junge, unabhängige Filmschaffen hofft jetzt auf tatkräftige Unterstützung. Die Euphorie des Neuanfangs ist nicht nur in Budapest mit Händen zu greifen.
Von Jörg Taszman