Trügerische Bilder
Die 1947 geborene österreichische Filmemacherin Lisl Ponger hinterfragt in ihren experimentellen Kurzfilmen den Blick der Kamera sowie den menschlichen Blick allgemein. Viele ihrer Arbeiten haben schon früh darüber nachgedacht, welche Ungerechtigkeiten sich in Bildern einschreiben konnten. Das hat ihr jüngst neue Beachtung verschafft, die sich auch in einem Reader mit 25 Texten niederschlägt, der eine Bestandsaufnahme ihres Werks wagt. Und dabei vorführt, dass die Künstlerin sich noch immer jeder simplen Zuschreibung entzogen hat.