Im Bann der Bildschirme
Jane Schoenbrun wuchs in den 1990er-Jahren mit Internetforen, Fernsehserien und Horrorfilmen auf. In den Dokumentar- und Spielfilmen von Schoenbrun lässt sich dies erkennen: Popkulturelle Prägungen werden zu sinnstiftenden Elementen für meist unsichere Figuren, Realität und Fiktion verschwimmen, und aus Teilen von Schoenbruns eigener Biografie entsteht zugleich ein zutiefst queeres (Horror-)Kino. Ein Werkporträt anlässlich des Kinostarts von „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“.