Eine Frage der Perspektive
Zu Beginn der 76. Berlinale (12.-22.2.2026) haben manche Filme im Wettbewerb durch ihre Ausrichtung überrascht. Während die Musikerbiografie „Everybody Digs Bill Evans“ in der Umsetzung von Jazzmusik in Bilder besticht, bleiben der Horrorfilm „Nightborn“ und die Satire „Rosebush Pruning“ vieles schuldig. Besser schlagen sich erwartbarere, aber auch durchdachtere Wettbewerbsbeiträge wie İlker Çataks „Gelbe Briefe“ oder Anke Blondés „Dust“. Eindrücke aus den ersten Festivaltagen.
Von Jörg Gerle